{"corpus":"steiner","locus":"GA 312/1920-03-28/p024","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Hier sehen Sie gewissermaßen die ganze Pflanzenheilkunde zunächst im Prinzip charakterisiert. Sie sehen, worauf sie beruht. Ich möchte sagen: Sie sehen in den ganzen realen Prozeß, der sich abspielt in seiner Wechselwirkung zwischen dem Inneren und dem Äußeren, hinein; Sie sehen aber auch ganz Spezielles schon. Nehmen Sie zum Beispiel diejenigen Gerüche, die, ich möchte sagen, schon als Gerüche mehr zum Geschmacklichen hinneigen, so daß man eigentlich, indem man die betreffende Pflanze kaut, erst auf den richtigen Geruch kommt und eigentlich eine Synthese zwischen Geruch und Geschmack wahrnimmt, wie bei der Melisse oder bei der Gundelrebe, dann finden wir, daß da drinnen schon etwas von Salzwerden liegt, daß da drinnen schon ein Zusammenwirken zwischen dem Salzwerden und dem Aromatisieren ist. Das weist uns darauf hin, daß die Organe, die zu diesen Pflanzen Verwandtschaft haben müssen, wie Melisse und so weiter, mehr nach dem Äußeren, nach der Brust zu liegen, während diejenigen Organe, die verwandt sein müssen mit dem, was stark aromatisch ist, wie, sagen wir, die Linde oder die Rose, verwandt sein müssen mit dem, was mehr in den Unterleib eingegraben ist oder mehr nach dem Unterleib hin liegt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Spiritual Science and Medicine","date":"1920-03-28","location":null,"word_count":189,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/312/1920-03-28/p024","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/312/1920-03-28/p024"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/312/1920-03-28/p024"}]}