Spiritual Science and Medicine

GA 312/1920-04-01/p005 ·1920-04-01 · original (original)

Nun ist da das Bedeutsame, daß uns die Geisteswissenschaft zeigt, daß mit jeder Veränderung in der Luftzusammensetzung, die danach hintendiert, das normale Verhältnis von Sauerstoff zum Stickstoff nach der einen oder anderen Seite zu ändern, auch Störungen im Schlafprozeß des Menschen verknüpft sind. Das führt dazu, nun überhaupt das Verhältnis, das dahintersteckt, genauer zu untersuchen. Sie wissen ja, daß wir in der Geisteswissenschaft genötigt sind zu sagen: der Mensch besteht aus diesen vier Gliedern, aus dem physischen Leib, dem Ätherleib, dem Astralleib und dem Ich. Sie wissen, daß wir ferner gezwungen sind, aus den Tatsachen heraus zu sagen, daß Ich und astralischer Leib beim Einschlafen herausgehen in einer gewissen Beziehung, wenn das Herausgehen auch mehr dynamisch zu verstehen ist, und mit dem Aufwachen wiederum hineinziehen. So daß Sie sich sagen müssen: im Schlafzustande bleibt der astralische Leib an das Ich gebunden, der Ätherleib an den physischen Leib, und wir haben daher auch während des wachen Zustandes hinzuschauen auf ein loseres Verhältnis zwischen dem astralischen Leib und dem Ich einerseits und dem Ätherleib und dem physischen Leib andererseits, als zwischen dem Ich und dem astralischen Leib und zwischen dem Ätherleib und dem physischen Leib. Das Verhältnis ist loser. Dieses losere Verhältnis zwischen den zwei Gliedern, dem oberen Gliede des Menschen, Ich und astralischem Leib, und dem unteren Gliede, Ätherleib und physischem Leib, dieses Verhältnis im Inneren des Menschen ist ein getreues Spiegelbild des losen Verhältnisses von Sauerstoff und Stickstoff in der äußeren Luft. Beide entsprechen sich in einer ganz merkwürdig wunderbaren Weise. Die äußere Luftzusammensetzung ist ganz so eingerichtet, daß sie zu gleicher Zeit eine Verhältniszahl abgibt für das Verbundensein von astralischem Leib und Ätherleib beziehungsweise des mit ihnen verbundenen physischen Leibes und des Ich.

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