{"corpus":"steiner","locus":"GA 312/1920-04-01/p012","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Was uns also zunächst jetzt besonders interessieren muß, ist, daß dasjenige, was außen Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff ist, in seiner Wechselwirkung, die vermittelt wird durch den Schwefel, individualisiert für den Menschen innerlich die vier Organsysteme übernehmen. Nun, wenn Sie solch eine Sache richtig betrachten, so werden Sie eigentlich ja schon wahrnehmen, wie tief man in den eigentlichen Menschen hineinsehen kann, wenn man ihn in einer solchen Weise betrachtet. Denn dann wird es einem nicht mehr, ich möchte sagen, wunderbar erscheinen, wenn dasjenige, was im Menschen unwillkürlich ist, was zunächst nicht seinen geistigen Funktionen unmittelbar unterworfen erscheint, in Zusammenhang gebracht wird mit der ganzen außermenschlichen Natur. Denn es ist ja wiederum das Folgende wahr: Es ist der Mensch so konstruiert, daß er gewissermaßen ein Nierensystem hat. Aber jedes solche System hat die Tendenz, der ganze Mensch zu werden. Eigentlich strebt immer jedes einzelne dieser vier Systeme danach, der ganze Mensch zu werden. Ich möchte sagen: die Niere will ganzer Mensch werden mit ihren Funktionen, das Herz will ganzer Mensch werden, das Lebersystem will ganzer Mensch werden, das Lungensystem will ganzer Mensch werden.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Spiritual Science and Medicine","date":"1920-04-01","location":null,"word_count":181,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/312/1920-04-01/p012","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/312/1920-04-01/p012"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/312/1920-04-01/p012","paragraph_aligned":true}]}