Spiritual Science and Medicine

GA 312/1920-04-01/p016 ·1920-04-01 · original (original)

Nun ist es aber so, daß man ja, wenn man solche Dinge verfolgt, dann überhaupt zu dem Studium dieser zwei Polaritäten im ganzen Menschenorganismus kommt, dieser Strahlungen und des sich ihm Entgegenstauenden, des die Strahlungen Aufhaltenden. Das ist wichtig, daß man diese Dinge ins Auge faßt, weil alles dasjenige, was in der Weise, wie ich es geschildert habe, hintendiert, Eiweiß zu bilden, immer mit den Stauwirkungen zu tun hat, und alles dasjenige, was metallisch in den menschlichen Organismus eingeführt wird, hat es zu tun mit den Strahlungswirkungen. Allerdings gibt es davon bedeutungsvolle Ausnahmen, aber die sind gerade außerordentlich charakteristisch, und gerade an solchen außerordentlich charakteristischen Ausnahmen kann man wiederum tief hineinschauen in dieses ganze merkwürdige Zusammenwirken von Kräften im menschlichen Organismus, die aus allen möglichen Winkeln des Weltendaseins heraus sich geltend machen. Dazu ist natürlich notwendig, ein wenig zu verfolgen dasjenige, was ich hier schon angedeutet habe und was Sie in Einzelheiten dann weiter ja ausgestaltet denken können. Ich brauche zum Beispiel nur zu erwähnen, daß der Kohlenstoff in Pflanzen — wir sehen das bei Carbo vegetabilis, mit dem wir uns gestern beschäftigt haben — etwas entbehrt, was der tierische Kohlenstoff in der Regel hat, eigentlich immer hat, einen gewissen Gehalt an Stickstoff. Das bedingt das ganz verschiedene Verhalten auch gegenüber der Verbrennung des tierischen Kohlenstoffs und des pflanzlichen Kohlenstoffs. Das wiederum bewirkt die Neigung des tierischen Kohlenstoffes, bei der Produktion solcher Substanzen etwas zu tun zu haben, wie es zum Beispiel die Galle oder der Schleim oder sogar das Fett ist. Dieses, was wir da sehen an Unterschied zwischen der tierischen und der pflanzlichen Kohle, das führt uns schon dahin, den Blick zu wenden auf die Art, wie das Metallische überhaupt verschieden von dem Nichtmetallischen in dem menschlichen Organismus wirkt. Ich sage: Strahlendes und die Strahlen Aufhaltendes, sich Stauendes.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/312/1920-04-01/p016.json
Cite: GA 312/1920-04-01/p016 · edition original