Spiritual Science and Medicine

GA 312/1920-04-01/p019 ·1920-04-01 · original (original)

Nun wissen Sie ja ungefähr, welche Metalle am Aufbau, also am inneren Aufbau des menschlichen Organismus beteiligt sind. Nicht beteiligt sind diejenigen Metalle, die ich Ihnen gerade für eine gewisse Beziehung als die wichtigsten bezeichnet habe, Blei, Zinn, Kupfer, Merkur, Silber und Gold — mit Ausnahme des Eisens. Die sind, mit Ausnahme des Eisens, wie gesagt, nicht direkt an dem ganzen Funktionieren des menschlichen Organismus beteiligt, aber sie sind deshalb nicht weniger am Menschen beteiligt. Wenn wir denjenigen Stoff verfolgen, der sich an der Bildung des gewissermaßen am meisten nach der Peripherie des menschlichen Organismus hin gelegenen beteiligt, so kommen wir zum Silicium hin. Ich habe davon schon gesprochen. Aber das, was im Menschen vorgeht, liegt gewissermaßen nicht nur innerhalb der Haut, sondern da muß gesagt werden, daß der Mensch eingesponnen ist in universelle Prozesse. Und wie innerhalb des menschlichen Organismus diejenigen Stoffe von Bedeutung sind, die Sie ja kennen, so sind außerhalb des menschlichen Organismus, aber wirksam für den Menschen, gerade diejenigen Metalle von Bedeutung, die ich hier aufgezählt habe. Nur dem Eisen ist eben die Vermittlerrolle aufgetragen. Das Eisen ist dasjenige, was gewissermaßen die Vermittlerrolle übernimmt zwischen dem, was vom Menschen innerhalb seiner Haut liegt, und von dem, was außerhalb seiner Haut liegt. Dadurch können wir sagen: Das ganze System, das im Lungenmenschen auftritt, der ja wieder strebt, ein ganzer Mensch zu werden, ist etwas, was stark im Zusammenhang steht mit dem ganzen Verhältnis des Menschen zum universellen Naturleben. Man muß sich klar sein darüber, daß man eigentlich nur einen Teil des Menschen in Betracht zieht, wenn man dasjenige ins Auge faßt, was man eben vors Auge bekommt, wenn man den Menschen bloß anatomisiert. Denn das ist eben nicht der ganze Mensch, das ist dasjenige vom Menschen, was jenem zum Menschen gehörigen Außermenschlichen entgegenwirkt, das nun wiederum in den Wirkungen von Blei, Zinn, Kupfer und so weiter besteht, in den Wirkungen, die außerhalb der menschlichen Wesenheit selbst enthalten sind. So daß wir niemals dürfen, auch wenn wir nur die menschliche Organisation im naturwissenschaftlichen Sinne betrachten, den Menschen bei seiner Haut abgrenzen. Es kommen daher, wie man daraus ersehen kann, beim Menschen nicht bloß in Betracht die Wirkungen, die gewissermaßen von innen nach außen treiben, sondern es kommen beim Menschen in Betracht diejenigen Wirkungen, die überhaupt seinen organischen Prozessen irgendeine Richtung geben. Daß dies in Betracht kommt, können Sie ja aus folgendem sehr bedeutsam entnehmen.

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