{"corpus":"steiner","locus":"GA 312/1920-04-02/p012","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Auch da können Sie durch das Experiment, das ja selbstverständlich, ich möchte sagen, nur per Gelegenheit gemacht werden kann, sich irgendwie überzeugen. Sie werden diese Antitendenz der Mistel gegen die geradlinige Organisation an einer Tatsache gut studieren können, nämlich wenn Sie beobachten, wie die Mistel auf das Abgehen der Nachgeburt wirkt. Sie hält nämlich die Nachgeburt im menschlichen Organismus zurück, das heißt, sie macht in ihrer Art das Gegenteil von dem, was die geradlinige Organisation eigentlich will. Das ist etwas, was geradezu zu den wesentlichsten Eigenschaften des Mistelwirksamkeitsprozesses gehört, so etwas zu bewirken wie die Nachgeburt zurückhalten, also die gewöhnliche Organisation aufzuhalten, Bei Prozessen, die dann feiner sind im menschlichen Organismus, die aber eigentlich auf demselben beruhen wie das Zurückhalten der Nachgeburt, tritt einem das natürlich viel weniger entgegen. Aber ganz dasselbe, was nun eben stark wirkt, wenn die Mistel da entgegenwirkt der geradlinigen Organisationstendenz, das tritt einem entgegen bei den Bildern, die man bekommt, wenn man die Mistelwirksamkeit überhaupt in Betracht zieht. Nicht wahr, wenn man merkt, daß die Mistel entgegenwirkt den Tendenzen des Ätherleibes, der zum Beispiel den physischen Leib nicht im richtigen Maße ergreifen will, und bringt man dann eine gewisse Mistelwirkung zustande, so ergreift der Ätherleib den physischen Leib zu stark, und es entstehen Krampfanfälle. In anderen Fällen entsteht gerade durch die Mistelwirkung dieses eigentümliche Gefühl, dad man immerfort umfallen könnte. Das sind Dinge, die dann wiederum damit zusammenhängen, daß zum Beispiel im wesentlichen die Mistel pollutionsbefördernd ist.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Dreizehnter Vortrag","site_heading":null,"date":"1920-04-02","location":null,"word_count":242,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/312/1920-04-02/p012","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/312/1920-04-02/p012"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/312/1920-04-02/p012"}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}