Dreizehnter Vortrag

GA 312/1920-04-02/p015 ·1920-04-02 · original (original)
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Nicht wahr, das Irrsinnige ist ja zum Beispiel auch darinnen enthalten, daß der ganze Bestand des Misteltums daran gebunden ist, daß die Befruchtung der Mistel auf das Übertragen durch den Vogelflug angewiesen ist in allen diesen Dingen; nicht wahr, die Mistel würde aussterben, wenn nicht die Vögel immerfort wiederum die Befruchtungssubstanzen von einem Baum zum andern tragen würden. Kurioserweise wählen diese Befruchtungssubstanzen auch noch den Weg durch die Vögel durch, so daß also die Mistelsubstanzen erst in den Leib der Vögel aufgenommen und wieder entleert werden, um dann auf einem anderen Baume weiterzusprossen. Das alles sind Dinge, die eben hineinschauen lassen, wenn man sie sachgemäß beobachtet, in den ganzen, wenn ich so sagen darf, Mistelbildungsprozeß. Und es handelt sich dann darum, daß man namentlich die Leimsubstanz, die leimartige Substanz der Mistel in den richtigen Zusammenhang bringt mit einem Verreibungsmittel und man allmählich eine sehr hohe Potenzierung dieser mistelartigen Substanz herausbringt.

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