{"corpus":"steiner","locus":"GA 312/1920-04-03/p028","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Jetzt nehmen wir einmal an, es wird von außen durchbrochen dieses ordentliche Zusammenwirken des Ich mit der menschlichen Organisation. Das Ich ist ja wirklich nicht bloß ein Punkt, sondern es ist ein um sich wirkender Punkt. Und das Umsichwirken bedeutet eigentlich: die Gestaltungskraft der ganzen menschlichen Organisation, die ich-organisierende Kraft verbreitet sich in der ganzen menschlichen Organisation, durchdringt alles. Denken Sie nun, wenn an irgendeiner Stelle von außen ein Insult auftritt, so daß von außen dieses Ineinanderwirken von Ich und menschlicher Organisationskraft durchbrochen wird, dann wird man nötig haben, an die Stelle irgend etwas herzurufen, was aus der astralischen Organisation kommt, die um ein Stück niedriger ist als die Ich-Organisation und was den menschlichen Organismus von der astralischen Organisation aus so durchdringt, daß es dem Ich leichter wird, seine Heilkräfte da zu entwickeln an einer Stelle, wo ein äußerer Insult auftritt. Wenn Sie sagen wollen dem astralischen Leib, der, wie ich charakterisiert habe — schon in seinem Phantom zeigt sich das —, mehr nach innen liegt: Du, komm mal her, da hast du was zu tun, da mußt du dem zu Hilfe kommen — dann machen Sie das so, daß Sie jetzt nicht ein Bad geben, sondern Arnika in einen Wollappen hineinmachen, einen richtigen Arnikaumschlag auflegen. Mit diesem Arnikaumschlag-Auflegen auf irgend etwas Verstauchtes oder dergleichen, wo eben der äußere Insult ist, wovon das Ich geschwächt wird in seiner Wirkungskraft, rufen Sie den astralischen Leib von innen her: Komm einmal her, helfe da dem Ich. Und dann haben Sie da etwas, was an der Oberfläche, an der Peripherie des Menschen ausgleichend wirkt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Vierzehnter Vortrag","site_heading":null,"date":"1920-04-03","location":null,"word_count":261,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/312/1920-04-03/p028","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/312/1920-04-03/p028"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/312/1920-04-03/p028"}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}