Zur Psychiatrie

GA 314/1920-03-26/p007 ·1920-03-26 · original (original)
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Und da man eigentlich in Wirklichkeit zwischen diesen zwei Stühlen, zwischen dem Physisch-Materiellen und dem Abstrakt-Psychischen, eigentlich fortwährend in der Gefahr steht, auf die Erde hinunter sich zu setzen, so ist es notwendig, eine ganz unbewußte Welt, eine merkwürdige und unbewußte Welt zu erfinden. Und das hat man ja nun reichlich getan in der Psychoanalyse, der analytischen Psychologie, einem wissenschaftlichen Objekt, das eigentlich außerordentlich interessant ist. Es wird nämlich dieses wissenschaftliche Objekt, wenn es einmal zu einer Reform der Psychiatrie gekommen ist, so daß man wiederum eine ordentliche Psychiatrie haben wird, vor allen Dingen von diesem neuen psychiatrischen Standpunkte aus ordentlich geprüft werden müssen, denn sie ist ein Objekt für die Psychiatrie eigentlich.

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