Zweiter Vortrag

GA 314/1924-01-01/p017 ·1924-01-01 · original (original)
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Nach dem, was darüber gesagt werden kann, ist ja dieses wesentlich, daß man es zu tun hat gerade bei einer solchen sehr generellen Erkrankung, wie es die Syphilis ist, erstens mit dem eigentlichen Krankheitsherd und seinen Ausstrahlungen, dann aber, weil die Syphilis den ganzen Menschen ergreift, bis in die Ich-Organisation heraufgreift, hat man es zu tun mit dem Gegenbilde in dem Nerven-Sinnesmenschen. Man kann schematisch durchaus sagen: Die Krankheit sitzt im Stoffwechsel-Gliedmaßenmenschen, hat aber ihr Gegenbild im Nerven-Sinnesmenschen, zu dem auch zum Beispiel der Kehlkopftrakt gehört, alles dasjenige, was mit der sich differenzierenden oberen Atmung zusammenhängt. Diese beiden Dinge stehen miteinander im innigen Zusammenhang. Dasjenige, was man mit Quecksilber vollbringt, bezieht sich auf die eigentliche Quelle und ihre Ausstrahlung. Dasjenige, was man mit dem Jodpräparat vollbringt, das bezieht sich auf das Obere. So daß also die polarisch auftretenden Erscheinungen in dem Nerven-Sinnesapparat durch Jod wieder paralysiert werden können, wenn Quecksilberbehandlung angewendet wird. Also das ist der Zusammenhang.

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Cite: GA 314/1924-01-01/p017 · edition original