{"corpus":"steiner","locus":"GA 314/1924-01-01/p051","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Nun haben wir hier auch eine interessante Frage: Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes infolge von Schockwirkung. Nun, die können auftreten infolge von Schockwirkungen, aber ich glaube auch infolge von anderen psychischen Wirkungen, zum Beispiel von anhaltendem Kummer und dergleichen, der immer wiederum neue Nahrung erhält; namentlich bei weiblichen Persönlichkeiten wird dies der Fall sein. Da können auftreten sehr schmerzhafte kolikartige Zustände. Es kann auch eine Lethargie des ganzen Magen- und Darmtraktes auftreten, es kann sogar ein vollständiges Versagen unter Umständen auftreten, aber ein Versagen, das zu gleicher Zeit mit Schmerzempfindung sehr häufig verbunden ist. Ist nicht das Krankheitsbild ungefähr so? (Antwort: Ja!) — Das ist nun eine sehr häufig vorkommende Erkrankung, und da ist es sehr interessant, zu beobachten, was da eigentlich geschehen ist. In jedem solchen Falle ist folgendes geschehen: Der menschliche astralische Leib ist ja ein sehr differenzierter Organismus, und wenn Sie diesen menschlichen astralischen Leib kennenlernen, so paßt er sich für alle Organe, die hinter den Sexualorganen gegen den Nierentrakt zu liegen und nach oben hin durch Lungen- und Herztrakt begrenzt sind, also in dieser Partie, der astralische Leib sehr stark dem Ätherleib an. So daß man eigentlich sagen kann: Für diesen Trakt ist der Atherleib das Maßgebende. Der astralische Leib nimmt in seinen Bewegungen, in seinen Formen das an, was der Ätherleib tut. Das ist ganz anders im Sexualtrakt. Im Sexualtrakt ist der Astralleib für sich sehr stark tätig, unterdrückt in einer gewissen Beziehung die Tätigkeit des Ätherleibes. Wenn eine Schockwirkung gerade von dieser Sorte hier auftritt, dann drängt sich die Tätigkeit, die der astralische Leib im Sexualtrakt entwickelt, in den Verdauungstrakt hinein, so daß man eine Verlagerung der astralischen Tätigkeit vorliegen hat, und alle Symptome sind dann die vorgenannten. Und man hat nötig, wirklich jenen Prozeß einzuleiten, der den Astralleib in einem solchen Fall wiederum an seinen rechten Ort bringt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Zweiter Vortrag","site_heading":null,"date":"1924-01-01","location":null,"word_count":305,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/314/1924-01-01/p051","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/314/1924-01-01/p051"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/314/1924-01-01/p051","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}