Besprechungen mit praktizierenden Ärzten I

GA 314/1924-04-22/p014 ·1924-04-22 · original (original)
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Die Zustände, die die Kinder zeigen, wenn sie jetzt zur Schule kommen, das heißt in Deutschland, die rühren davon her, daß durch die nicht allgemeinen Verhältnisse, sondern durch die Ernährungsverhältnisse, die schon jahrelang herrschen, die innere Ernährungsfähigkeit - nicht die zunächst im Magen vor sich gehende, sondern die innere, da wo es darauf ankommt, aus dem Darm heraus den Ernährungsbrei weiter zu treiben - in hohem Grade gestört ist. Es ist das so, daß eigentlich eine Unfähigkeit eintritt bei diesen Kindern, ihren Astralleib in richtiger Weise mit dem Ätherleib in Wechselwirkung zu bringen. Dadurch sind diese Kinder in der Regel nicht in der Lage, dasjenige, was sie als Nahrung aufnehmen, selbst wenn sie es durch Wohltätigkeit aufnehmen, wirklich in den Organismus überzuführen. Nicht wahr, jedes Nahrungsmittel hat seine eigene Gesetzmäßigkeit in sich, es muß in einem bestimmten Stadium der Verdauung übergehen, jedes Nahrungsmittel muß übergehen in den unorganischen Zustand. Das ist etwas, was man in der äußeren Wissenschaft nicht weiß, daß zum Beispiel das genossene Eiweiß, das wir als pflanzliches oder tierisches Eiweiß aufnehmen, durchaus desorganisiert werden muß, ins Mineralische übergeführt und dann zurückverwandelt wird in menschliches Eiweiß. Es findet der ganze Vorgang im Status nascendi statt, aber er findet statt. Diese Umsetzung muß stattfinden, sonst verläuft der Prozeß nicht als menschlicher, sondern als fremder. So kann man sagen, daß innerhalb der menschlichen Haut, grob gesprochen, außer der Anwesenheit von direkten Sal zen nichts sein darf, was außerhalb des menschlichen Organismus vorkommt. Es gibt nichts innerhalb der menschlichen Haut, was außerhalb ist, außer Salz. Alles übrige wird ummetamorphosiert. Nun verlieren diese Kinder gerade, wenn ihr Ätherleib frei wird - der wird frei, wenn sie ins volksschulmäßige Alter hineintreten -, die Fähigkeit, diesen frei werdenden Ätherleib in richtiger Weise durchzuorganisieren vom Astralleib aus. Dadurch findet diese Verdauungsstörung statt. Die haben außermenschliche Prozesse in sich; und solche Sachen muß man ganz rationell physisch bekämpfen. Wir haben dazu dieses Mittel, das wir damals hergestellt haben, als wir einige besonders schlimme Exemplare solcher Kinder hatten. Da werden Sie, wie ich glaube, immer nach dieser Richtung einen ausgezeichneten Erfolg haben. Sie erinnern sich, Herr Dr., an den kleinen blassen Knaben in der zweiten Klasse? Was ist mit ihm?

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Cite: GA 314/1924-04-22/p014 · edition original