Besprechungen II
> «Man wird daraus ersehen, daß unser Hinweis auf die Aszendenz nicht einer gewagten Phantasie-Schlußfolgerung, sondern einer wirklichen geisteswissenschaftlichen Beobachtung entstammt. > Wen diese Wahrheit irritiert, dem möchten wir sagen, daß unsere Ausführungen durchaus nicht dem Triebe zum Paradoxen, sondern dem Verlangen, die nun einmal vorhandene Erkenntnis niemandem vorzuenthalten, entsprungen sind. Die mystischen Begriffe der Vererbung werden ja stets dunkel bleiben, wenn man sich scheut, die Metamorphose vom Physischen zum Geistigen und umgekehrt in der Folge der Generationen anzuerkennen. > Therapeutisch kann eine solche Einsicht ja nur dazu führen, eine Ansicht zu bekommen, an welchem Punkte man mit dem Heilungsprozeß anzusetzen hat.»
Cite:
GA 314/1924-04-23/p038 · edition original