Besprechungen II
Das geht bis hinunter zu den Stoffwechselzuständen. Wenn eine Substanz eintritt, so muß sie bis in ihre intimsten Prozesse hinein umgewandelt werden im menschlichen Organismus. Haben wir irgend etwas — meinetwillen ein Kohlehydrat — aufgenommen: es findet im Organismus noch ein Prozeß statt. Der Kohlenstoff-Wasserstoff-Sauerstoff-Prozeß, der außer der menschlichen Natur stattfindet, darf nicht in derselben Weise da drinnen sein. Da ist ein der menschlichen Natur fremder Prozeß in dem Menschen drinnen. Darauf beruhen im wesentlichen alle Krankheitszustände, die auf Stoffwechselablagerung beruhen. Alle beruhen im Grunde darauf, daß nicht durch den Menschen selber Wärmeprozesse vorgehen, sondern Prozesse, die entstehen als eigentliche Prozesse der Materie, weil die menschliche Organisation in irgendeinem Teile nicht stark genug ist. Wenn zum Beispiel die Ich-Organisation zu schwach ist, wird man finden, daß das aufgenommene Fett nicht in richtiger Weise verarbeitet wird. Ist die Astralorganisation zu schwach, wird man finden, daß Kohlehydrate nicht richtig verarbeitet werden. Ist die Atherorganisation zu schwach, so wird man finden, daß die aufgenommenen Eiweißzustände nicht in richtiger Weise verarbeitet werden. Das ist etwas, was zu beachten ist.
Cite:
GA 314/1924-04-23/p056 · edition original