Besprechungen II
Also der Fall soll zeigen, wie man wirklich darauf kommen kann, dasjenige, was sonst mehr theoretisch über Astralleib und Atherleib gesagt wird, therapeutisch zu verwerten. Man kann jetzt vor der Frage stehen, die immer von «wohlwollenden» Leuten aufgeworfen worden ist: Soll man die Ausdrücke, die hier gebraucht worden sind, als die nackte Wahrheit und Wirklichkeit sagen, oder soll man sie kaschieren? — «Wohlwollende» Leute haben gesagt, man soll nicht Atherleiib sagen, sondern funktionelle Prozesse oder ähnlich. Da kann man bis zum Astralleib nicht heraufkommen. Nun liegt die Sache so, daß die meisten Krankheiten nicht getroffen werden in ihrem Wesen, wenn man nicht bis zum Astralleib hinaufgeht. Die Schädigungen, die durch die Ich-Organisation eintreten, also die starken Schädigungen, die auftreten durch Stoffwechselablagerungen: da liegt die Sache so, daß sie schon offenbar da sind, diese Schädigungen. Dagegen mehr heimtückisch sind die Abbauschädigungen, die durch den Astralleib auftreten. Gerade von dem muß man durchaus wirklich reden.
Cite:
GA 314/1924-04-23/p064 · edition original