Sechster Vortrag

GA 315/1921-04-17/p028 ·1921-04-17 · original (original)
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In pädagogisch-didaktischer Beziehung ist es ja nun wirklich so, daß man wiederum durch die Abwechslung zwischen den Stunden, die man etwa an den Vormittag verlegt, in denen mehr geistig gearbeitet werden muß, und denjenigen Stunden, in denen mehr in Bewegung gearbeitet wird, also wo auch viel eurythmisiert wird, daß man dadurch eine rhythmische Tätigkeit in dem heranwachsenden Kinde hervorruft, die außerordentlich günstig wirkt, indem all die Schäden, die entstehen müssen bei zu starker geistiger Anstrengung, indem diese Schäden wiederum durch das Eurythmisieren ausgeglichen werden. Und deshalb stellt sich auch in den Gesamtunterricht das Eurythmisieren in einer außerordentlich wohltätigen Weise hinein.

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