{"corpus":"steiner","locus":"GA 316/1924-04-24/p017","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Das ist, was uns wieder durchdringen soll als eine Stimmung. Wir sollen fühlen können, wenn wir reden über Rheumatismus, Gicht, Obstipation, über Zuckerkrankheit, über Migräne, über alle die Zustände, die irgendwie zusammenhängen mit solchen Ablagerungen, welche die eigenen Gewichte der Stoffe erscheinen lassen, wir sollen fühlen, wie in unsere Empfindungen etwas eintritt, was man aussprechen kann mit den Worten: Die Erdenschwere hat den Menschen ergriffen. Es liegt viel in solchen Worten. Durchdringen Sie Ihre Untersuchungen mit solchen Empfindungen. Denken Sie nur, wie abstrakt, wie schlächtermäßig heute Untersuchungen gemacht werden über diese Dinge, wie gedankenlos! Dann bekommen Sie das, was heute fehlt, was trotz aller wunderbaren Konservierung alter Weisheit, alter Tugend, alten Könnens im Arabismus eben dadurch totgeschlagen worden ist, daß dasjenige, was als Trinität da war — Mond, Sonne, Saturn —, kaschiert, maskiert erschien als Vater, Sohn und Geist, und daß diese Trinität verschwunden ist und daß der Arabismus im Mohammedanismus einfach das alles abgelehnt hat mit den Worten — ich meine den Vordersatz, den Mohammed nicht ausgesprochen hat, den aber durchaus der Engel ausgesprochen hat, von dem er inspiriert wurde, der nicht gerade ein vorzüglicher Engel war, trotzdem er sehr weise war -: Ach was, alle Trinität! — Es ist nur ein Gott, den Mohammed verkündigen sollte. Darauf wird man gewiesen, auf das Verschwindenlassen aller Differenzierungen in der Welt. Dadurch sind die Dinge, die eigentlich gewußt werden sollten, verdunkelt worden und unsere Medizin ist eigentlich geworden eine arabisch-mohammedanische. Es war die europäische Menschheit zu schwach geworden, das Richtige zu finden. Heute müssen diese Dinge gewußt werden, sonst geht die Erdenmenschheit zugrunde, so daß Sie sich schon sagen müssen:","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Vierter Vortrag","site_heading":null,"date":"1924-04-24","location":null,"word_count":269,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/316/1924-04-24/p017","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/316/1924-04-24/p017"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/316/1924-04-24/p017"}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}