Siebenter Vortrag

GA 317/1924-07-02/p003 ·1924-07-02 · original (original)
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Damit nicht eins ins andere kommt, möchte ich den Fall von gestern noch weiter besprechen. Es handelt sich darum, daß der Knabe noch eine eigentümlich psychische Tatsachenreihe aufzeigt. Als er kam, begann er das schon, er brachte das mit, daß er an dem Zeigefinger der rechten Hand einen kleinen Geist hatte. Den nannte er immer konsequent «Bebe Assey». Mit diesem Geist unterhielt er sich so, wie man sich mit Wesen unterhält. Er sprach mit ihm — nicht wahr? -, unterhielt sich also mit ihm und betrachtete ihn durchaus als ein reales Wesen. Außerdem hatte er die Eigentümlichkeit, daß er sich verwandelte, ähnlich, wie das einmal der Fall war bei den Werwolfgeschichten. Er verwandelte sich plötzlich. Er stellte sich zum Beispiel eine Zeitlang vor, er sei ein Löwe, dann verhielt er sich ganz brüllend wie ein Löwe. Hatte er auch andere Verwandlungen? Das liebste Tier war ein Löwe. Sie sehen schon daraus, daß er mit seinem Astralleib, mit dem er untertauchen sollte in den physischen Leib, nicht in Ordnung kam. Da blieben Reste übrig. Denn dieser Bebe Assey ist natürlich ein Rest von seinem Astralleib, wobei natürlich solche Dinge so sein können, daß, wenn irgendein Lappen astralischer Leib heraushängt, daß der beseelt wird von einem objektiven Elementarwesen. Das Objekt und Subjekt gehen dabei ganz ineinander über, fließen zusammen. Dasjenige, was für den Erzieher wichtig ist, ist das, daß durch den verhärteten Organismus der Astralleib nicht völlig hineinkommt. Wenn Sie Ihren Astralleib herausziehen würden aus dem physischen Leib, wenn er nicht vollständig im physischen Leib pulsiert, so wäre das schon so, daß er in allen möglichen Verwandlungsarten, in tierformähnlichen Gestalten sich zeigen würde. Denn die Tierform ist dasjenige, was der Astralleib dann zeigt, wenn er zwar in der Nähe, oder halb oder dreiviertel verbunden ist mit dem physischen oder Ätherleib, aber doch unabhängig von ihnen ist in einer gewissen Weise. Alle diese Erscheinungen sind bei diesem Knaben ganz besonders charakteristisch und sie zeigen, daß man bei diesem Knaben es recht schwer hat, die entsprechende Harmonie zwischen Astralleib und Ätherleib und physischem Leib herzustellen.

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