{"corpus":"steiner","locus":"GA 317/1924-07-04/p034","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Bei dem sich entwickelnden Kinde muß man vor allen Dingen darauf hinschauen - gerade bei abnormen Kindern -, daß sie rein sprechen, deutlich sprechen. Man muß nichts hingehen lassen, was irgendwie eine Verschlampung im Sprechen ist. Das kann man bei allen abnormen Kindern als Regel betrachten, daß man sehen muß auf ein deutliches, klares, konfiguriertes Sprechen. Das wirkt gut zurück. Aber selbst wenn das Kind noch nicht spricht, so ist es gut — wenn nicht gerade die spezielle Anweisung gegeben werden muß, daß es stille sein muß -, wenn gut konfiguriert um das Kind herum gesprochen wird. Man braucht es nicht zu vermeiden, möglichst viel an ein Kind, das man gerade zwischen dem siebenten und dem vierzehnten Jahr zur Erziehung übernommen hat als abnormes Kind, daß man viel gutes Sprachliches, Rezitatorisches an das Kind heranbringt. Immer wieder und wiederum in guter sprachlicher Gliederung an die abnormen Kinder herantreten, diese Notwendigkeit geht aus dem innern Wesen der Abnormität hervor.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Curative Education","date":"1924-07-04","location":null,"word_count":158,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/317/1924-07-04/p034","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/317/1924-07-04/p034"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/317/1924-07-04/p034","paragraph_aligned":true}]}