Zweiter Vortrag
Der Priester kann unter Umständen aus den Beschreibungen, die nun gegeben werden, aus dem, was nun, wenn wir ärztlich reden, so ein «Patient» spricht, tatsächlich außerordentlich viel Esoterisch-Theologisches lernen. Und ist er ein guter Interpret, so wird ihm das Theologische ungeheuer konkret, wenn er hinhorcht auf dasjenige, was ihm solche «Patienten» sagen — ich sage das unter Gänsefüßchen -, zu sagen wissen. Vieles von dem, was namentlich in der katholischen Theologie gelehrt wird, in der pastoralen Theologie, es rührt her von dem Verkehr von aufgeklärten, geschulten Beichtvätern mit Beichtkindern, die sich in dieser Richtung entwickeln.
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GA 318/1924-09-09/p021 · edition original