Zweiter Vortrag
Das ist die Anschauung der menschlichen Wesenheit, die nun zunächst mit Verständnis verfolgt werden muß, die wirklich ins gründlich Esoterische hineinführen kann, die aber ungeheuer aufklärend ist nicht nur über psychologische Abnormitäten, sondern die aufklärend wirken kann auch über physische Abnormitäten, über physisches Kranksein. Denn damit solche Stadien eintreten, meine lieben Freunde, sind ja gewisse Voraussetzungen nötig, Voraussetzungen, die in einer gewissen Konsistenz eines solchen Ichs, das nicht ganz hineingeht, und eines solchen Astralleibs liegen. Ist aber die Konsistenz nicht fein wie bei der heiligen Theresia, sondern grob, dann bildet sich folgendes. Bei der heiligen Theresia bildeten sich durch die Feinheit ihrer Ich-Organisation und die Feinheit ihres Astralleibes plastisch gewisse physische Organe, namentlich Unterleibsorgane, sehr an die Ich-Organisation und an den astralischen Leib.
Cite:
GA 318/1924-09-09/p024 · edition original