Vierter Vortrag

GA 318/1924-09-11/p004 ·1924-09-11 · original (original)
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Da ist vor allen Dingen von besonderer Bedeutung, daß man hineinschauen kann in die Frage: Was ist am Menschen eigentlich vererbt, was stammt alles aus der Vererbungslinie, und was ist nicht vererbt, sondern muß auf andere Weise in die menschliche Wesenheit hineingebracht werden? — Daß man diese beiden, man könnte sagen, Ingredienzien der menschlichen Wesenheit zu unterscheiden vermag, davon hängt ungeheuer viel ab bei der Beurteilung des gesunden und des kranken Menschen. Wenn der Mensch aus geistig-übersinnlichen Welten in die sinnliche Welt hereintritt, das heißt, wenn die Verbindung desjenigen geschieht, was ihm gegeben wird als aus der Vererbung stammend, wenn er das verbindet mit dem, was er sich mitbringt aus früheren Erdenleben und aus dem Aufenthalt zwischen Tod und neuer Geburt, dann sehen wir ja, wie sich der Mensch, zunächst als Kind, von Tag zu Tag, von Woche zu Woche entwickelt. Aber solange man nicht hinblickt auf den viergliedrigen Menschen nach physischem Leib, Ätherleib, astralischem Leib und Ich-Organisation, so lange ist man nicht imstande, diese Entwickelung zu verstehen, weil man nicht durchschauen kann, inwiefern die einzelnen Glieder der menschlichen Wesenheit, die ja ganz verschiedenen Ursprungs sind, aus verschiedenen Welten herkommen, an dieser Entwickelung beteiligt sind.

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