{"corpus":"steiner","locus":"GA 318/1924-09-12/p010","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Nun sehen Sie, solchen Menschen, ihnen könnte man, wenn unsere medizinische Auffassung und die hingebungsvolle Liebe der Theologen zusammenwirken würden, solchen Menschen könnte man außerordentlich viel helfen, nur nicht gerade durch eine augenblickliche Therapie, sondern auf folgende Weise. Bei solchen Menschen liegt nämlich eine ganz. bestimmte Tatsache vor. Wir betrachten, um auf diese Tatsache zu kommen, das Leben solcher Menschen zwischen dem Zahnwechsel und der Geschlechtsreife. Da wird man in der Regel, wenn man mit grobem Sinn diesen Menschen betrachtet, gar nichts Abnormes bemerken. Man wird sogar vielleicht seine Freude daran haben, wie altklug diese Menschen sind, wie gescheit, wie furchtbar gescheit, was sie für kluge Antworten geben. Aber man sollte gerade aufmerksam sein auf dieses kluge Antwortgeben zwischen dem siebenten und vierzehnten Lebensjahr. Denn solche Menschen, die überklug in diesem Lebensalter sind, solche Menschen nehmen von dem, was sie in ihrer Entwickelung nach der Geschlechtsreife durchmachen sollen, etwas herein in die zweite Lebensepoche zwischen Zahnwechsel und Geschlechtsreife. Dadurch eben kommt das zustande, was ich eben beschrieben habe. Der astralische Leib, der erst nach der Geschlechtsreife das Ich hereinziehen soll, damit das Ich dann im Beginne der Zwanzigerjahre in seiner vollen Entfaltung erscheinen kann, er zieht schon vom Zahnwechsel ab oder vom neunten, zehnten, elften Jahr ab die Ich-Organisation herein, und wir bemerken diese abnorme Klugheit und freuen uns zunächst daran. Aber nun, wenn die späteren Jahre kommen, achtzehntes, neunzehntes, zwanzigstes Jahr, da steckt dann die Ich-Organisation zu tief drinnen in dem astralischen Leib. Da ist der Zustand da, den ich beschrieben habe und dann treten die Erscheinungen auf, die ich angeführt habe. Und so handelt es sich darum, daß nun so ein Mensch, der in dem charakterisierten Alter uns besorgt macht durch seine Überklugheit, daß der eben in einer gewissen Weise behandelt werden muß. Vor allem treten dann diejenigen Lagen ein wir werden, nachdem wir das Charakteristikum gegeben haben, auch einige Andeutungen hören, was im einzelnen zu tun ist —, wo Arzt und Priester den Pädagogen zu beraten haben, damit der verstehen kann, was er nun seinerseits für das angedeutete Lebensalter zu tun hat. Zuerst aber möchte ich die Charakteristik weiter fortsetzen. Es handelt sich jetzt darum, die Betrachtungen der letzten Tage miteinander zu verbinden.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Fünfter Vortrag","site_heading":null,"date":"1924-09-12","location":null,"word_count":366,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/318/1924-09-12/p010","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/318/1924-09-12/p010"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/318/1924-09-12/p010","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}