Fünfter Vortrag
Wir sehen, wie der zweite Zustand im wesentlichen darauf beruhen kann, daß wir gar nicht imstande sind, gewissen Zuständen zwischen Geburt und Zahnwechsel entgegenzutreten. Wenn Kinder in dieser ersten Lebensepoche nicht gerade eine übergroße Klugheit zeigen aber eine starke Lernbegierde, die sich erst zeigen sollten nach dem Zahnwechsel, kurz, wenn diejenigen Eigenschaften, die, wie ich in den pädagogischen Vorträgen geschildert habe, eintreten im normalen Leben zwischen Zahnwechsel und Geschlechtsreife, schon deutlich da sind in der ersten Epoche, sollten wir besonders besorgt werden, sollten wir sinnen auf Mittel, die dasjenige, was jetzt pathologisch ist, beheben können, psychische, spirituelle, physische Mittel. Wir werden davon noch sprechen. Aber das ist das, was im Zusammenhang mit diesen Erscheinungen studiert werden muß, nämlich, daß nicht hereinleuchten sollte in die erste Lebensepoche zwischen Geburt und Zahnwechsel dasjenige, was in der zweiten Lebensepoche, wie ich es Ihnen gestern geschildert habe, herauskommen soll.
Cite:
GA 318/1924-09-12/p018 · edition original