Achter Vortrag
Gehen wir von da zurück zum Menschen. Wir haben gestern gezeigt, wie man vom Atmen hinaufkommt nach demjenigen Gebiet im menschlichen Erleben, in dem, wenn wir so sagen können, feiner eingeatmet wird, und wir haben entdeckt innerhalb dieser feineren Einatmung die Fortwirkung der karmischen Strömung der Vergangenheit. Nun können wir weitergehen. Wenn wir, natürlich ganz schematisch und symbolisch gezeichnet (Tafel 9, rechts), hereinwirken haben das, was ich eine verfeinerte Atmungsströmung zunächst nennen würde im Menschen, so können wir uns nun folgendes sagen: Wenn der Mensch dasjenige entfalten würde, was in seinem astralischen Leibe liegt und was in seinem Ich liegt, so käme er niemals an die Sonne heran, so wie nun einmal die gegenwärtige Konstitution des Menschen ist. Der Mensch käme niemals an die Sonne heran. Er kommt, wenn er in seinem Ich und astralischen Leibe ist, zwischen Einschlafen und Aufwachen, nicht an die Sonne heran. Es bleibt dunkel für ihn. So würde der Mensch, wenn er im astralischen Leibe und im Ich ohne Verbindung mit dem Ätherleib und mit dem physischen Leib wäre, nicht an die Sonne herankommen. Ja, wie kommt er denn an die Sonne heran?
Cite:
GA 318/1924-09-15/p009 · edition original