Zehnter Vortrag

GA 318/1924-09-17/p012 ·1924-09-17 · original (original)
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Gehen wir dann in die Mitte herein, wo wir die 25 920 Atemzüge haben (Tafel 11), die sozusagen den Menschen hineinstellen in die Mitte des Weltenuterus, dann kommen wir an das Ich heran. Denn in diesen Atemzügen zusammen mit dem, was ich gesagt habe über die Atmung, die nach dem oberen Menschen geht und sich zu dem sogenannten Geistesleben verfeinert, in der Atmung liegt ja die Ausprägung des individuellen Menschenlebens auf Erden. Hier haben wir also das Ich. Wie wir den Zusammenhang erfassen müssen unseres physischen Leibes mit den großen Zeiträumen, mit dem platonischen Weltenjahr, so müssen wir den Zusammenhang unseres Ichs, das wir ja spüren können in jeder Unregelmäßigkeit des Atems, mit unserem Atmungsrhythmus ins Auge fassen.

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