Zweiter Vortrag

GA 319/1923-09-02/p010 ·1923-09-02 · original (original)
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Es scheint nun tatsächlich gelungen zu sein, auf ganz exaktem Wege nachweisen zu können, daß gewisse Substanzen zum Beispiel Antimonverbindungen — das geht in sehr starker Verdünnung -, in anderer Weise auf das Wachstum des Weizenkorns einwirken, als wenn man mit der Verdünnung noch weitergeht; geht man dann noch weiter, so kommt man immer in einen rhythmischen Gang über Maxima und Minima. Wir haben alles getan, um mit voller Verantwortung auf diesem Gebiete den Nachweis zu führen, daß Verdünnungen selbst in dem Verhältnis von eins zu einer Trillion durchaus vitale Wirkungen haben. Wir haben Weizenkörner, die wir sehr genau ausgewählt haben nach ihren Keimungsintensitäten, zum Keimen gebracht in Flüssigkeiten, in denen wir die entsprechend verdünnten Substanzen hatten, so daß durch die sehr gewissenhafte Art, die, wie ich glaube, bei Frau Kolisko vorliegt, tatsächlich dasjenige, was bisher, ich möchte sagen, nur als ein laienhafter Glaube hat auftreten können, auf eine wissenschaftliche Basis gestellt worden ist.

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