{"corpus":"steiner","locus":"GA 319/1923-09-02/p017","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Im Speziellen gesprochen - es ist ein Fall, den ich dann weiter erörtern werde -, nehmen wir an, wir versuchen die Heilkraft des Antimons. Wir werden die Heilkraft des Antimons zu unterscheiden haben in bezug auf alles dasjenige, was seinen Herd im Nerven-Sinnesapparat des Menschen hat. Da würde es sich uns handeln um das Substantielle des Antimons. Handelt es sich darum, die Heilwirkung des Antimons für das motorische und das im Zusammenhang damit stehende Stoffwechselsystem zu betrachten, dann wird es sich darum handeln, das Antimon solchen Prozessen zu unterwerfen, Verbrennungsprozessen, Oxydationsprozessen, wo das Antimon als Rauch aufgeht, und der Rauch sich als Spiegel* absetzt, und wir werden von dem richtigen Ausführen dieser Prozesse den Erfolg dieses Heilmittels zu erwarten haben. So daß wir eigentlich immer sagen können, ganz fundamental: wir sollen die Substanzen, die Heilfaktoren in der Umgebung des Menschen suchen für das Nerven-Sinnessystem. Wir sollen die Prozesse, die wir entweder selbst herbeiführen oder die die Natur herbeiführt, ansehen als das Heilende für die Stoffwechsel- und Bewegungsprozesse im menschlichen Organismus. Da diese beiden Prozesse polarisch einander entgegengesetzt sind, wirkt das Rhythmische, alles Rhythmische, vor allen Dingen der Atmungsrhythmus, der Zirkulationsrhythmus, die Verdauungsrhythmen, die anderen Rhythmen im Menschen, Schlafens- und Wachensrhythmus im Menschen, die wirken nun vermittelnd, ausgleichend, so daß nun bei denjenigen Prozessen, die sich auf die Organe der rhythmischen Organisation des Menschen beziehen, nun auch wieder bei der Herstellung der Heilmittel gesehen wird, auf die Wechselwirkung, die sich ergeben wird aus der Zubereitung des wirksamen Substantiellen und der wirksamen Prozesse, die man die Natur herbeiführen läßt oder selber herbeiführt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Zweiter Vortrag","site_heading":null,"date":"1923-09-02","location":null,"word_count":260,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/319/1923-09-02/p017","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/319/1923-09-02/p017"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/319/1923-09-02/p017","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}