Zweiter Vortrag

GA 319/1923-09-02/p028 ·1923-09-02 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Wenn man diesen Prozeß außen durchschaut, wenn man wirklich eingeht auf die Art und Weise dessen, was da geschieht als Naturprozeß beim Blühen der Gräser, der Gramineen, dann sagt man sich, wie kommst du dieser Empfindlichkeit, die beim Catarrhus aestivus auftritt, bei? Und nun sucht man durch diese Einsicht, die man da gewonnen hat, danach, diesen Prozeß, den man bei den Gramineen so hat, daß er sich ganz nach außen auch abspielt, ganz peripherisch, ich möchte sagen, in die Luft hinein sich abspielt, zu paralysieren — denn er ist dann auch im Menschen vorhanden, wenn der Mensch eben den Catarrhus aestivus hat — dadurch, daß man den Fruktifikationsprozeß, das Eilen zum Fruktifikationsprozeß, der bei den Gramineen in vollständiger Nacktheit, möchte ich sagen, nach der Atmosphäre hinausschaut, da aufsucht, wo er auftritt, nicht peripherisch nach außen gerichtet, sondern zentral nach innen geschoben. Als solchen findet man ihn, wenn man Früchte nimmt, die von lederartigen Schalen umgeben sind und bei denen sich in irgendwelchen Stoffen der Fruktifikationsprozeß nun zentral nach innen abspielt, zentripetal sich abspielt.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/319/1923-09-02/p028.json
Cite: GA 319/1923-09-02/p028 · edition original