Dritter Vortrag
Wenn wir nun diesen Antimonspiegel gewinnen — und die Gewinnung des Antimonspiegels* bildet innerhalb unseres pharmazeutischen Laboratoriums etwas sehr Wichtiges -, wenn man diesen Antimonspiegel gewinnt, so nähert man sich denjenigen Kräften, welche rückbildend wirken auf solche Prozesse, die innerhalb des Stoffwechselsystems bis in die Nervenbildungsprozesse hineinführen. Die antimonisierenden Kräfte, möchte ich sagen, schlagen diesen Prozeß im Stoffwechsel, der über sein Ziel hinausschießen will, wiederum auf sein Ziel zurück. Und wir bekommen eine Nachbildung des rhythmischen Prozesses dadurch, daß wir den organischen Prozeß, der zu weit geht, durch das Antimon, das bis zum Antimonspiegel gebracht worden ist, wiederum zurücktreiben.
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GA 319/1923-09-03/p056 · edition original