Sechster Vortrag

GA 319/1923-11-16/p020 ·1923-11-16 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

So sind also unsere Präparate daraufhin fertiggestellt: erstens dasjenige zu enthalten, was einen krankhaften Vorgang übernehmen kann. Dann aber auch sind sie weiter in ihren Zusammensetzungen und in ihrer ganzen Art der Verarbeitung so zustande gekommen, daß nun auch dasjenige, was ich in den Menschen hineinbringen will, damit es den Krankheitsprozeß übernehme, sich in der richtigen Weise im Organismus ausbreiten kann. So sind durchaus unsere Präparate absolut rationell hergestellt. Dadurch kommt tatsächlich — das konnte gerade immer, wenn wir unsere Präparate anwendeten, in dem Arlesheimer Institut von Frau Dr. Wegman von Stufe zu Stufe beobachtet werden -, es kommt tatsächlich im Heilen dieser Art heraus — was notwendig ist —, daß man weiß: Der menschliche Organismus ist so; wende ich irgend etwas auf ihn an, dann muß das eine entsprechende Umänderung in ihm hervorrufen. Beobachte ich nun die Umänderung, wie sie geschieht, so beobachte ich den Prozeß, der der Heilungsprozeß ist; ich beobachte das, was ich vorausgesetzt habe. Und das ist so wichtig bei unserer Methode, daß wir nicht äußerlich probieren und durch Statistiken feststellen, sondern rationell voraussagen, was eintreten muß, und daß dann geprüft werden kann, schon im allerersten Stadium dessen, was eintritt, ob man tatsächlich die entsprechenden Wirkungen hervorbringt.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/319/1923-11-16/p020.json
Cite: GA 319/1923-11-16/p020 · edition original