Achter Vortrag

GA 319/1924-07-21_02/p014 ·1924-07-21 · original (original)
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Da schaut man hinein in eine Gliederung des Menschen, die nun wirklich Leitlinien für ein Durchschauen der menschlichen Organisation abgibt. Denn durchschaut man das, was im Nerven-Sinnessystem gegeben ist und vergleicht es mit dem, was im Stoffwechsel-Gliedmaßensystem gegeben ist — lassen wir zunächst das rhythmische System zwischendrinnen liegen -, dann findet man einen vollständigen polarischen Gegensatz nach jeder Richtung: Nerven-Sinnessystem und Stoffwechsel-Gliedmaßensystem sind polarisch einander entgegengesetzt; wo das Stoffwechsel-Gliedmaßensystem aufbaut, da baut das Nerven-Sinnessystem ab, und umgekehrt. Dieses und vieles andere erweist sich als polarischer Gegensatz. Erst wenn man in dieser Weise den menschlichen Organismus durchschaut und dann sieht, wie alles das, was Ich-Organisation ist, im engeren Sinne gebunden ist an das Nerven-Sinnessystem; wie alles das, was Ätherleib des menschlichen Organismus ist, gebunden ist im engeren Sinne an das Stoffwechsel-Gliedmaßensystem; wie alles das, was astralischer Leib ist, gebunden ist an das rhythmische System; und wie der physische Leib das ganze durchdringt, aber fortwährend überwunden wird von den drei anderen Gliedern der menschlichen Organisation, dann lernt man eben auch in das Normale oder Abnorme, in die sogenannten normalen oder abnormen Prozesse der menschlichen Organisation hineinschauen.

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