Elfter Vortrag

GA 319/1924-08-29/p030 ·1924-08-29 · original (original)
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Ich habe Ihnen gezeigt, wie der Kupferglanz wirkt auf die Ich-Organisation. Ich habe Ihnen gezeigt, was bei Morbus Basedow in Betracht kommt, so daß man sagen kann: Ist man in der Lage, hinzuschauen auf den Menschen auf der einen Seite, wie da ineinander webt und lebt physischer, ätherischer, astralischer Leib und Ich, wie das abnorm wird im kranken Zustande, durchschaut man dann auch dasjenige, was draußen in der Natur ist, so hat man zum Beispiel folgende Anschauung: Da ist die Ich-Organisation zu schwach bei Morbus Basedow. Draußen habe ich den Kupferglanz. Dieser Kupferglanz, mit der Ich-Organisation zusammengebracht, verstärkt sie wesentlich. Sehen Sie, wenn Sie so etwas in Betracht ziehen, so ergibt sich ja ein wunderbares Erkennen des Zusammenhanges zwischen Mensch und Natur. Die große, wunderbar wirkende Frage beantwortet sich uns: Warum nimmt der Mensch so viele Substanzen in seine Nahrungsmittel auf? Warum spielen andere eine so geringfügige Rolle? Im gesunden Menschen spielen die letzteren allerdings keine besondere Rolle, im kranken Menschen beginnen sie eine besondere Rolle zu spielen, weil gerade diejenigen Substanzen, die nicht in den Nahrungsmitteln enthalten sind, auf den geistigen Teil des Menschen besonders stark wirken; die nicht in der Nahrung wirkenden Mineralien, Pflanzen, auch tierischen Produkte, sie sind es, die zum Ich, zu der astralischen Organisation ihre besondere Verwandtschaft haben.

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Cite: GA 319/1924-08-29/p030 · edition original