Erster Vortrag
Ich könnte den ganzen Vorgang auch anders gestalten, könnte mit einer gewissen Kraft das \(a\) zuerst nach c ziehen. Um das \(a\) nach \(c\) zu ziehen, brauche ich eine andere Kraft, als um es von \(a\) direkt nach \(b\) zu ziehen. Wenn ich es aber von \(a\) nach \(c\) ziehe, also statt dass ich so [nach \(b\)] ziehe, ziehe ich so [nach \(c\)] - dann kann ich noch einen zweiten Zug [ausführen]. Ich kann ziehen in derselben Richtung, die hier durch die Verbindungslinie von \(c\) nach \(b\) angegeben ist, und ich muss dann ziehen mit einer Kraft, welche entspricht dieser Linie. Wenn ich also hier [bei \(a\)] mit einer Kraft von fünf Gramm ziehe, so müsste ich aus dieser Figur ausrechnen, wie groß der Zug \(a-c\) sein muss und wie groß der Zug von \(c-b\) sein muss. Und wenn ich zu gleicher Zeit ziehe von \(a\) nach \(c\) und \(a\) nach \(d\), so ziehe ich das \(a\) so fort, dass es zuletzt nach \(b\) kommt, und ich kann berechnen, wie stark ich nach \(c\) und wie stark ich nach \(d\) ziehen muss.
Cite:
GA 320/1919-12-23/p027 · edition original