Erster Vortrag

GA 320/1919-12-23/p031 ·1919-12-23 · original (original)
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Nun, schon hier in diesem Punkt denken eigentlich unsere Zeitgenossen nicht klar genug. Denn, sehen Sie, ich will Ihnen an einem Beispiel anschaulich machen, wie eigentlich der gewaltige Sprung ist von der Phoronomie in die Mechanik hinein. Die phoronomischen Erscheinungen können verlaufen ganz innerhalb des Vorstellungsraumes; aber zunächst werden die mechanischen Erscheinungen nur von uns geprüft werden können an der Außenwelt. Aber man macht sich das so wenig klar, dass man eigentlich immer etwas konfundiert dasjenige, was man noch mathematisch einsehen kann, mit demjenigen, worinnen schon die Entitäten der Außenwelt spielen. Denn, was muss da sein, wenn wir vom Kräfte-Parallelogramm reden? Solange wir vom Bewegungs-Parallelogramm reden, braucht nichts da zu sein als ein gedachter Körper. Aber dort beim Kräfte-Parallelogramm muss schon da sein eine Masse, eine Masse, die zum Beispiel Gewicht hat. Ja, darüber muss man sich klar sein: In a muss eine Masse sein. Jetzt fühlt man sich wohl auch gedrungen zu fragen: Was ist das eigentlich, eine Masse?

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