4. Die vom Leben Geforderten Wirklichkeitsgemässen Lösungsversuche für die Sozialen Fragen und Notwendigkeiten Aufgrund Geisteswissenschaftlicher Lebensauffassung

GA 336/1919-02-14/p029 ·1919-02-14 · original (original)
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Dieses Zusammengeschlossensein des Menschen im sozialen Organismus mit den wirtschaftlichen Voraussetzungen, das ist dasjenige, welches die Gestaltung der dem Wirtschaftsleben ureigenen Gesetze ergibt. Dieses Wirtschaftsleben kann nur auf der Auslegung derjenigen Gesetze beruhen, die sich aus dem eben Gesagten ergeben. Worauf zielt seinem Grundcharakter nach dieses Wirtschaftsleben? Nun, man kann sagen, sehr verehrte Anwesende: Dasjenige, was tätig sein muss, unbedingt tätig sein muss in diesem Wirtschaftsleben, ohne das das Wirtschaftsleben nicht gedeihen kann, das ist das menschliche Bedürfnis, das ist das Bedürfnis überhaupt. Es gibt auch ZwischenBedürfnis dieser menschlichen Bedürfnisse: Das ist das, was man nennen kann das menschliche Interesse. Und gewisse Denker auf dem Gebiete des sozialen Organismus haben mit Recht darauf hingewiesen, dass nur in der freien Betätigung des menschlichen Interesses, des unmittelbaren menschlichen Begehrens und des Wechselspieles von Begehrungen und Befriedigungen im Wirtschaftsleben die richtige Entwicklung dieses Wirtschaftslebens liegen kann.

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