Die Übersinnliche Wesenheit des Menschen und die Entwicklung der Menschheit
Das, meine sehr verehrten Anwesenden, ist eine starke menschliche Kraft. Dadurch, dass man sich einlebt in diese Kraft, dadurch wird man in einem höheren Grade als bloß durch die Entwicklung des Denkens unabhängig von seinem Leibe. Dadurch lernt man die höhere übersinnliche Wesenheit des Menschen kennen; dasjenige, was ich nennen möchte den Bewegungsleib, oder — schaudern Sie nicht zurück, es ist nur ein Name - den astralischen Leib des Menschen. Man lernt erkennen, was übersinnlich in uns ist, indem wir uns nur bequemen dazu, unsere Hände zu bewegen, indem wir arbeiten, uns überhaupt zur Willensentfaltung bringen, wenn wir den Willen in unserem eigenen Wachstum, in unserem eigenen menschlichen Werdegang entwickeln. Dann lernen wir also außer dem Ätherleib den Astralleib des Menschen kennen, der uns, weil wir ihn haben, einzig und allein befähigt, wirklich den Willen in der äußeren Welt zum Ausdruck zu bringen.
Cite:
GA 336/1919-07-26/p033 · edition original