The Education of the Child in the Light of Anthroposophy

GA 34/essay/p068 · original (original)
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[^3]: Man muß auf das hier Gesagte mit besonderer Deutlichkeit hinweisen, weil gerade in unserer Zeit eine große Unklarheit in dieser Richtung besteht. Viele verwischen gegenwärtig den Unterschied zwischen Pflanze und Empfindungswesen, weil sie sich nicht klar sind über den eigentlichen Charakter der Empfindung. Wenn ein Wesen (oder Ding) auf einen Eindruck, der auf dasselbe von außen gemacht wird, in irgendeiner Weise eine Wirkung äußert, so ist man noch nicht berechtigt, zu sagen, es empfindet diesen Eindruck. Das kann man nur sagen, wenn es in sich den Eindruck erlebt, wenn also eine Art innerer Spiegelung des äußeren Reizes vorhanden ist. Die großen Fortschritte unserer Naturwissenschaft, die der Geistesforscher gewiß aufs höchste bewundert, haben eine Unklarheit in bezug auf höhere Begriffe gebracht. Gewisse Biologen wissen nicht, was Empfindung ist; deshalb schreiben sie eine solche auch empfindungslosen Wesen zu. Was sie — diese Biologen - unter Empfindung verstehen, das dürfen sie auch den empfindungslosen Wesen zuschreiben. Aber etwas ganz anderes ist, was die Geisteswissenschaft unter Empfindung verstehen muß.

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