Neunundzwanzigster Vortrag

GA 343/1921-10-10_02/p013 ·1921-10-10 · original (original)
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Nun mache ich darauf aufmerksam, daß das Öl geweiht werden kann, indem man wissen kann, daß das Öl, indem es in einer Substanz wirkt, diese Substanz durchtränkt. Eigentlich gilt das, was ich sage, im wesentlichen für Pflanzensubstanzen im Leben. Indem also das Öl die Pflanzensubstanz durchdringt, macht es sie, wie man es nennen könnte, liebegeneigt, so daß alles dasjenige, was man als Weihung mit dem Öl vornimmt, Bezug haben soll auf das Liebegeneigtmachen; daher wird auch bei der Priesterweihe das Salböl verwendet, wie ich es heute Vormittag auseinandergesetzt habe.

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