Neunundzwanzigster Vortrag

GA 343/1921-10-10_02/p017 ·1921-10-10 · original (original)
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Ich kann mir denken, wie gezwungen wiederum eine solche Erklärung dem einen oder anderen erscheinen wird, weil die Dinge, die die Interpreten mit den Evangelien heute vornehmen, eben das Gezwungenste sind, was man sich nur vorstellen kann, denn sie stimmen unter sich nicht überein oder sie stimmen wieder nicht zu der Dogmatik und so weiter. Also man muß sich schon dazu bequemen, ein wenig zurückzugehen zu dem lebendigen Gebrauch der Worte und nicht nur leshaft die Worte [interpretieren]; das ist für eine solche Stelle geradezu unerläßlich.

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Cite: GA 343/1921-10-10_02/p017 · edition original