Erster Vortrag

GA 343/anthroposophy_and_religious_life/p024 ·1921-09-26 · original (original)
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Dann, wenn wir das religiöse Anschauen der Welt etwas weiter herauf bei den Persern und bei den späteren Chaldäern betrachten, sehen wir: sie wenden den Blick hinaus, sie erleben die Welt nicht so wie wir, sie erleben eine durchgeistigte Welt, sie erleben überall in den Dingen die geistigen Untergründe, aber sie halten sie fest. Es ist eine andere Charakteranlage bei diesen Völkern als bei den Indern. Die Inder streben nach dem Menschen hin, und den finden sie nicht. Die anderen Völker, die nördlich und westlich von Indien lebten, streben nicht nach dem Menschen hin, sondern sie streben nach der Welt, nach dem Geistigen in der Welt hin. Sie können dieses Geistige der Welt nicht anders erfassen, als indem sie mit aller Kraft das vermeiden, was in der späteren Menschheitsentwickelung nicht mehr vermieden werden konnte.

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