Zehnter Vortrag

GA 343/composition_of_the_gospels/p023 ·1921-10-01 · original (original)
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Sehen Sie, das führt uns darauf, wie in der damaligen Zeit — was man durchaus auch aus anderen anthroposophischen Untergründen heraus wissen kann - ein deutlicher Unterschied gemacht worden ist zwischen der Organisation des Hörens und der Organisation des Sehens. Darüber wissen ja die heutigen Menschen gar nichts. Sie wissen zum Beispiel nicht, daß die Gesamtorganisation, die vom rhythmischen Menschen ausgeht und nach der Kopforganisation hinstrahlt, eine innere organische Harmonie zwischen Hören und Sprechen umfaßt. Hören und Sprechen gehören nämlich auch organisch zusammen. Hören und Sprechen ist gewissermaßen an einen einzigen Organkomplex gebunden, den nur die heutige Physiologie nicht aufführt. Wenn ich Ihnen meine Holzgruppe zeigen werde, werden Sie an dieser praktisch vorgeführten Physiologie — die aber keine sein will - sehen, wie da zutage tritt, aus anthroposophischen Untergründen heraus, daß durchaus eine Einheit ist: Atmen, Sprechen, Hören. Aber diese drei sind auch im Sehen darinnen. Nehmen Sie das, was hier vorliegt. (Es wird an die Tafel geschrieben:)

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Cite: GA 343/composition_of_the_gospels/p023 · edition original