Fünfzehnter Vortrag

GA 343/ordination_and_transubstantiation/p016 ·1921-10-03 · original (original)
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Also denken wir uns, wir seien da hineingestellt in eine Welt, in der sich eine Anzahl von Menschen, die um den Christus Jesus herum sind, sagen: Wenn man in seiner Nähe ist, wird man zur Anschauung der göttlich-geistigen Welt gebracht. Nun, im Zusammenhang damit mache ich Sie auf etwas aufmerksam, was sehr wichtig ist für das Begreifen der ersten christlichen Zeit. Diejenigen, die sich noch die Apostel des Herrn nannten, die beriefen sich zur Bekräftigung ihrer Mission nicht etwa allein darauf, daß sie sein Wort gehört haben. Das Hören seines Wortes war eigentlich nicht etwas von so großem Gewicht, wie wir das heute empfinden, wenn wir irgendein Wort, eine Lehre hören. Die Lehre des Christus Jesus war zwar etwas, was in seiner Umgebung völlig als wohltätig empfunden wurde, aber es war nicht dasjenige, was man in erster Linie als das Wichtigste empfand. Für viel wichtiger hielt man es, für die Nachfolge zu betonen: Wir haben unsere Hände in seine Wunden gelegt, wir haben selber teilgenomen an dem Anschauen seines Wesens. — Das unmittelbare Zusammensein [mit dem Christus Jesus], das ist dasjenige, was ich Sie bitte, hier besonders ins Auge zu fassen.

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