Achter Vortrag
Und dann können wir ja auch das folgende vorbringen, was wiederum eine irdische Sache ist, also dasjenige, was wir hinaufsenden wollen zu dem, zu dem wir uns zuerst in ein Verhältnis gesetzt haben. «Führe uns nicht in Versuchung», das heißt: Lasse so rege sein in uns die Verbindung mit Dir, daß wir nicht die Anfechtung erfahren, in dem bloßen Natursein aufzugehen, uns bloß dem Natursein hinzugeben, daß wir Dich festhalten können in all unserer alltäglichen Nahrung. «Und befreie uns, erlöse uns von dem Übel.» Das Übel besteht darin, daß der Mensch sich loslöst von dem Göttlichen; wir bitten, daß wir befreit und erlöst werden von diesem Übel.
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GA 343/prayer_and_symbolism/p009 · edition original