Erster Vortrag

GA 346/1924-09-05/p018 ·1924-09-05 · original (original)
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Aber so wie es Naturgesetze gibt, die für die Zeit gelten, so gibt es urewige Gesetze, die aber die menschliche Freiheit durchaus nicht beeinträchtigen; und unter diesen urewigen Gesetzen sind auch solche, welche sich auf den Verkehr der Götter mit den Menschen beziehen. Diese urewigen Gesetze kamen namentlich damals in Betracht, als in den heiligen Mysterien der menschlichen Urzeit die Götter selbst mit den Menschen verkehrten, und als alles, was menschliche Unterweisung war, sich abspielte zwischen den göttlichen Lehrern und den Menschen selbst. Als das, was sich im Kultus abspielte, so vor sich ging, daß unter den Zelebrierenden mitten drin auch die übersinnlich kraftenden Götter waren, da vollzog man in jenen alten Mysterien dasjenige, was der Menschenweihehandlung immer den Sinn gegeben hat: die Transsubstantiation. Was aber war in den alten Mysterien die Transsubstantiation?

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