Erster Vortrag

GA 346/1924-09-05/p021 ·1924-09-05 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Gerade auf diese Zeiten hinzuschauen, wo die Menschen, indem sie solche Tage oder Wochen einschalteten, damit sozusagen ausdrückten das Nicht-Zusammenfallen menschlicher Berechnung mit dem Gang des Kosmos, und wo die Priester diese Zeiten als heilige Wochen ansahen, dazu ist alle Veranlassung für den, der sich in den Gang der Menschheitsentwickelung hineinfinden will. In solchen heiligen Wochen, die so recht auffällig machten, daß das Denken der Götter anders ist als das der Menschen, in solchen Zeiten, in denen diese Differenz anschaulich wird, kann aber, wenn das Herz der Götter und das Herz der Menschen zusammenstimmen, der Weg gefunden werden von den Göttern zu den Menschen und von den Menschen zu den Göttern.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/346/1924-09-05/p021.json
Cite: GA 346/1924-09-05/p021 · edition original