Dritter Vortrag

GA 346/1924-09-07/p030 ·1924-09-07 · original (original)
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Was in dem Intonieren der Kultussprache in der dritten Mysterienepoche noch da war, das war der letzte Rest dieses Lebens des Göttlich-Geistigen in den Lauten. Das wurde in den allerältesten Zeiten noch voll verstanden. Wenn der Mensch nacheinander das intonierte, was heute unser abstraktes traditionelles Alphabet ist, da intonierte er das Weltenwort. Durch das, was er intonierte, verband er sich mit allen Göttern: Im Urbeginne war das Wort. Das heißt dasselbe, wie wenn der Christus sagt: Ich bin das Wort —, oder wenn er sagt: Ich bin das Alpha und das Omega.

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