Dritter Vortrag
Die Erscheinung, sie ist zunächst so da, daß wir vor ihr verstummen, daß wir eins mit der Welt werden und aufhören, für unser Bewußtsein da zu sein. Wir stehen der Erscheinung so gegenüber, daß die Erscheinung allein da ist und wir selber nichtig werden. Darauf gewahren wir hinter der Erscheinung den offenbarenden Gott, den Vatergott, der die Erscheinung gegeben hat: Er hält hinter der Erscheinung das inspirierende Wort. Das Wort, das die Interpretation der Erscheinung ist, es ist sein Geheimnis. Aber es ist die Zeit da, in welcher das Geheimnis von Gott einem Engel gegeben wird, der es als die briefliche Botschaft Gottes herunterbringt zu den Menschen, auf dem Wege, auf dem die Inspiration von Gott zu den Menschen kommt.
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GA 346/1924-09-07/p048 · edition original