Fünfter Vortrag

GA 346/1924-09-09/p034 ·1924-09-09 · original (original)
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Nun, sehen Sie, da mußte ich ihnen das folgende sagen - ich will hier nur kurz wiederholen, was ich eine Stunde lang auseinandergesetzt habe -: Zunächst weist uns das, was duftet, auf unsere Sinnesorgane hin; wir nehmen den Duft durch unser Geruchsorgan wahr. Aber fragen wir uns einmal, ob wir unser Geruchsorgan so ungeheuer fein ausgearbeitet haben, daß wir es bis zum Polizeihund bringen können. Daß das nicht gut möglich ist, werden Sie wohl zugeben müssen. Im Gegenteil, Sie werden zugeben müssen, daß der Mensch ein grobes Geruchsorgan hat, nicht ein feines, und daß man, wenn man die Reihe in der Natur heruntergeht, auf verfeinerte Geruchsorgane trifft.

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