Siebenter Vortrag
Und nun sehen wir zunächst ab von gewissen Dingen, die wir noch tiefer spirituell werden erklären müssen, und sehen wir auf das Historische hin. Ja, dieses Historische sieht der Apokalyptiker in einer großen und gewaltigen Weise voraus. Er macht darauf aufmerksam — das heißt, er spricht es nicht deutlich aus, aber er hat es in seinem Gefühl, und in der Komposition seiner Schrift liegt es —, er macht darauf aufmerksam, wie das Wachstum desjenigen, was innerhalb der Menschheit und äußerlich in der Geschichte vor sich gehen wird, 333 Jahre braucht nach dem Mysterium von Golgatha, und wie dann eine merkwürdige Scheinentwickelung des Christentums eintritt. Das christliche Römertum, entwurzelt, nach Osten hinübergegangen, das römische Christentum, sich den römischen Formen ganz anbequemend das ist der Boden, auf dem alles dasjenige sich vorbereitet, was nun wiederum 333 Jahre dauert bis zum Jahr 666 (Tafel 5).
Cite:
GA 346/1924-09-11/p016 · edition original